Das hohe Fenster - Buch Rezension

Veröffentlicht am 30. Dezember 2025 um 10:00

Im Schatten von Los Angeles: Raymond Chandlers „Das hohe Fenster"

Ein rätselhafter Fall, ein cleverer Detektiv und eine Stadt voller Geheimnisse – „Das hohe Fenster“ zieht dich sofort in seinen Bann. Tauche ein in einen spannenden Noir-Krimi, der mit jeder Seite dunkler und fesselnder wird. Bereit für ein Leseerlebnis, das dich nicht mehr loslässt?

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Die wichtigsten Fakten

  • Autor: Raymond Chandler
  • Verlag: Diogenes
  • Format: Hardcover
  • Genre: Noir-Krimi
  • Seiten: 320
  • Meine Lesedauer: 10.11.2025-29.12.2025

Mein Lieblingszitate 

„Der Mensch ist ein seltsames Geschöpf. Er tut so, als ob er wüsste, was er tut, und meistens tut er genau das Gegenteil.“

„Manchmal ist das Einzige, was man tun kann, die Wahrheit zu finden, auch wenn sie einem nicht gefällt.“

„In dieser Stadt sind die Schatten länger als die Straßen.“

Zusammenfassung (spoilerfrei)

„Das hohe Fenster“ entführt dich in die düstere, von Korruption und Geheimnissen durchzogene Welt des Privatdetektivs Philip Marlowe. Die Geschichte spielt im Los Angeles der 1940er Jahre, einer Stadt voller Glamour, aber auch Abgründe. Marlowe wird von einer wohlhabenden Auftraggeberin engagiert, um ein verschwundenes wertvolles Familienerbstück zu finden – ein mysteriöses und kostbares Fenster.

Was zunächst wie ein einfacher Auftrag erscheint, entwickelt sich schnell zu einem komplexen Fall, in dem Marlowe auf Lügen, Intrigen und gefährliche Verstrickungen stößt. Während er tiefer gräbt, begegnet er zwielichtigen Gestalten, und die Grenzen zwischen Freund und Feind verschwimmen zunehmend. Dabei bleibt Chandlers typischer Stil – scharfzüngig, atmosphärisch dicht und voller subtiler Beobachtungen – stets präsent.

„Das hohe Fenster“ ist mehr als nur ein Krimi: Es ist ein faszinierender Einblick in die menschlichen Abgründe und die Schattenseiten einer scheinbar glitzernden Welt. Die Erzählung verbindet Spannung mit einer starken Charakterzeichnung und einem unverwechselbaren Noir-Flair, der Leser*innen von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.

Meine Bewertung

Schon von der ersten Seite an hat mich „Das hohe Fenster“ vollkommen gefesselt. Die Geschichte hat mich sofort abgeholt, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und es am liebsten in einem Zug durchgelesen hätte. Besonders beeindruckt hat mich die dichte Atmosphäre, die Raymond Chandler meisterhaft erschafft, sowie die komplexen Figuren, die tief in die Schattenseiten von Los Angeles eintauchen.

Dieses Buch ist ein Muss für alle Liebhaber klassischer Detektivromane, die Spannung ohne vorzeitige Enthüllungen schätzen und sich gerne von einem Noir-Krimi mit viel Stil und Substanz begeistern lassen.

Ein kleiner Hinweis: Der Schreibstil ist typisch für die Zeit, in der das Buch entstanden ist, und manchmal braucht man einen Moment, um bestimmte Begriffe oder Formulierungen zu verstehen. Wer sich darauf einlässt, wird jedoch mit einer außergewöhnlichen Leseerfahrung belohnt.

Ich kann jedem Krimifan empfehlen, einmal in ein Buch von Raymond Chandler einzutauchen – und hoffe, dass ich dich mit dieser Bewertung neugierig auf „Das hohe Fenster“ machen konnte.

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Nice too know!

Es gibt ebenfalls einen Film, der auf dem Buch basiert: „Der Brasher Doubloon“ ist ein amerikanischer Kriminalfilm noir aus dem Jahr 1947. Regie führte John Brahm, die Hauptrollen spielen George Montgomery und Nancy Guild.